In religiösen Schriften aus den bekannten Weltreligionen steht viel über Orte wie Himmel und Hölle geschrieben und wer daran glaubt, tut sein bestes um im Nachleben nicht in die Hölle zu landen. Man findet dabei sehr genaue Beschreibungen; so steht in bekannten religiösen Schriften, wie etwa der Bibel oder beschrieben, dass die Hölle ein Ort ist, wo man sehr viel Leid, Schmerz und Grauen vorfindet. Die Negativität ist an diesem Ort Gang und Gebe und gefallene, verdichtete Seelen landet hier zur Strafe, wenn sie in ihrem Leben auf der Erde Schandtaten begingen. Das ist die religiöse Definition von Hölle. Was mich anbelangt, glaubte ich als Kind und Jugendlicher nicht an diese Orte, weil ich noch nicht einmal wusste das es soetwas gibt. Mittlerweile, weiß ich ganz genau, dass die Hölle schon teilweise auf der Erde existiert, wenn ich mir die Luftverschmutzung, die Verschmutzung der Weltmeere, die Massentierhaltung, den Menschenhandel, die Zwangsprostitution, den Drogenhandel, Süchte und Exzesse jeglicher Form, den Krieg, die Geldgier, Hass, Hetze, die Ungerechtigkeit, die Schwerverbrecher, die Ausbeutung, die Dummheit, die Ignoranz und die Lügenmedien so anschaue. Viele Menschen, wenn auch nicht zu viele, leisten täglich mehr oder weniger ihren Beitrag zur Hölle auf Erden bei, häufig ohne es selbst zu merken. Oft wissen sie nicht was sie da eigentlich tun wenn sie laut religiöser Definition Sünden begehen.

In der esoterischen/spirituellen Szene, würde man sagen, es sind die niederen Schwingungen oder die Dunkelmächte, die den Wahnsinn auf Erden bringen und ihn antreiben. Aus meiner Sicht gibt es einfach Leute, die lichtvoller oder wärmer sind, während andere dunkler, schwerer und kälter sind. Andere sprechen dabei auch von niederen oder höheren Bewusstseinszustände, was ich in keiner Weise verurteilend meine.

Der Großteil der Menschheit befindet sich aktuell irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen und aufgrund von Aufklärung, hochwertiger Bildung und technologischen Fortschritt, werden die Massen zukünftig weiter in die lichtvolle Seite aufsteigen (was jedoch ein andauernder Prozess ist, der seine Zeit braucht). Das bedeutet sogar, dass selbst die dunklen Kräfte lichtvoller werden, oder von diesem Planeten verschwinden, wenn sie sich weigern sich zu ändern. Aktuell sieht es jedoch noch ein bisschen anders aus. Egal wie man es sehen möchte: Es ist kein Geheimnis, dass große Teile unserer Gesellschaft bereits im gegenwärtigen Leben, die Hölle oder zumindest Teile davon leben oder es in der Vergangenheit lebten. Ich kenne das alles selbst schon und habe es bis zu einem gewissen Grad selbst durchlebt. Deshalb habe ich keine Angst mehr davor, jedoch eine Menge Respekt. Die Hölle hat ihren guten Zweck (worauf ich später zu sprechen komme). Früher wusste ich noch nicht einmal, dass Orte wie eine Hölle überhaupt gibt, bis ich in die staatliche Schule geschickt wurde und Religionsunterricht bekam. Ab da veränderte sich mein Leben schlagartig und ich bekam als 8-Jähriger Schüler enorme Ängste vor diesem Ort. Heute, was diese Themen anbelangt, bin ich als Erwachsener deutlich neutraler und objektiver geworden, da ich in meinem Leben bereits beide Seiten erlebte und zwischen diese beiden Ebenen besser navigieren kann. Mittlerweile bin ich jedoch mehr auf die himmlische Seite konzentriert, ansonsten würdest Du nicht diesen Beitrag lesen. Es heißt nicht umsonst: ,,Religiöse Menschen haben Angst vor der Hölle; spirituelle Menschen, waren schon dort.“😜

Sind Himmel und Hölle reale Orte?

Gibt es Himmel und Hölle in grobstofflicher oder feinstofflicher Form? Gibt es die Hölle als realen Ort auf der Erde? Im Universum? Gibt es Himmel und Hölle in anderen Dimensionen? Oder ist es nur ein Konzept der Religionen um Kontrolle über andere Menschen auszuüben? Oder alles zusammen? Jain. Es kommt auf die Betrachtungsweise an. Himmel und Hölle, können sowohl im eigenen Geist oder mental (innerlich) existieren, als auch im Außen in der 3-dimensionalen grobstofflichen Welt. In der Erde gibt es unzählige Hohlräume und Kammern die mit Lava gefüllt sind. Es ist unklar ob es da unten viel Leben gibt, doch die Wissenschaft konnte bereits einige Erkenntnisse liefern. Lebensformen in Form von Tieren, die die Dunkelheit bevorzugen, gibt es dort allemal und wer weiß was es noch so alles gibt. Jedenfalls werden diese Höhlenorte von den Religionen als Hölle verstanden, was Sinn macht. Es gibt unter der Erde Höhlensysteme, die sehr tief und dunkel sind. Es sind keine Orte wo man ohne zuverlässiger Ausrüstung als Normalsterblicher lange überleben könnte. Es kommt zudem darauf an, was jemand unter Hölle versteht; jeder hat da mehr oder weniger ähnliche Vorstellungen. Für mich ist alles was mit Negativität, Schmerz, Leid, Wahnsinn, Chaos und Zerstörung zu tun hat, oder alles was in irgendeiner Weise lebensfeindlich ist, die Definition von Hölle. Hier gibt es unterschiedliche Härtegrade und nicht alles was Schaden anrichtet, kann sofort als höllisch erkannt werden. Andere betrachten diese Themen jedoch sehr neutral, weil sie gelernt haben, mit diesen Schwierigkeiten meisterhaft umzugehen. Wenn die Hölle und alles was damit zusammenhängt für einen kein Thema ist, dann ist das eine sehr starke und vorteilhafte Eigenschaft. Doch damit meine ich nicht, dass man sich freiwillig der Hölle aussetzen muss, es sei denn, man möchte daran wachsen. Langfristig empfehle ich dir, dich auf die himmlischen Werte zu konzentrieren und den Himmel so gut es geht in dein eigenes Leben zu bringen. Mit Himmel meine ich nicht, dass Du reich und berühmt und die schönste Luxusvilla besitzen musst. Das ist lediglich die gesellschaftliche Definition von Himmel, die sich in der Realität am Ende doch nicht als so himmlisch herausstellt wie viele glauben mögen. Der wahre Himmel fängt im Kopf und im eigenen Sein an und das bedeutet jeder kann den Himmel bewusst jederzeit herbeiführen. In der Bibel und von religiösen Anhänger wird beschrieben, dass die Hölle ein Ort der ewigen Verdammnis sei, in dem man nach dem Tod als Sünder hin gelangt und auf für immer in alle Ewigkeiten schmort. Ich halte diese Idee für ziemlich schwachsinnig und es ist wieder eines dieser typischen Ansichten, wie wir sie auch noch heute in unserer Gesellschaft vorfinden: Sobald jemand nur einen Fehler machte, wird diese Person von den Massen auf Ewigkeiten verdammt und als Sündenbock abgetan. Genau dieses Verhalten trägt nur noch mehr zum Problem bei und lässt somit ein Stückchen die Hölle auf Erden Realität werden.

Ich denke, die Leute die so etwas mit anderen tun, würden für ihr Verhalten im Nachleben höchstwahrscheinlich selbst in die Hölle kommen, wenn das was in den religiösen Büchern geschrieben steht, stimmt. Leute die andere brandmarken oder sie wegen irgendwelcher Fehler auf ewig mobben, lassen das Opfer buchstäblich psychisch im Hier und Jetzt durch die Hölle gehen und ich denke das hat sich niemand da draußen verdient, egal was man getan hat.

Auch die Anschuldiger haben nichts davon und sind mit ihrem Verhalten kein besseres Vorbild als der, den sie anschuldigen. Sie werden ihre Taten früher oder später zurückbekommen, denn so wie man in den Wald hineinruft, so hallt es auch wieder zurück. Wer also glaubt er oder sie würde durch Mobbing und der Anschuldigung anderer Leute, etwas zur Lösung beitragen, irrt sich gewaltig. Alles was man tut, hat irgendwelche Auswirkungen, auch auf den Verursacher selbst.

Deshalb wäre ich immer sehr vorsichtig, wenn ich auf jemanden mit dem Finger zeige. Wenn jemand Fehler begeht, dann ist Vergebung und das aktive Lernen aus den Fehlern, durchaus der bessere Umgang mit solchen Fällen. Nicht jeder wird damit etwas anfangen können, weil manche es nicht anders gelernt haben. Sie glauben irrtümlicherweise, dass Fehler machen etwas schlechtes sei, doch das Gegenteil ist der Fall: Fehler machen, aus denen man lernt, ist Teil des Wachstumsprozesses. Niemand ist perfekt und manche müssen durch die Hölle gelaufen sein um zu erkennen was schön und himmlisch eigentlich ist. Diese Herangehensweise ist aus meiner Sicht dienlicher, als die Sündenbockmentalität, die so viele Leute da draußen noch haben. Schuldzuweisung hat noch nie jemanden weit gebracht, außer weit in das Verderben. Wenn ich Missstände erkenne, dann kläre ich so gut es mir möglich ist, die Betroffenen darüber auf und präsentiere ihnen funktionierende Lösungen. Lösungen für Probleme entstehen, wenn man aktiv nach Lösungen sucht und sie umsetzt, nicht indem man immer nur auf das Problem zeigt und selbst nichts zur Lösung beiträgt. Ich denke, von so einer Herangehensweise würde wirklich jeder etwas haben. Anstatt das man für die Fehler anderer Leute über sie herfällt, präsentiert man ihnen stattdessen funktionierende Lösungen oder zumindest bessere Alternativen. Damit wären wir dem Himmel deutlich näher, als es noch aktuell der Fall ist.

Was kann man daraus lernen? Mental kann jeder von uns verschiedene Stufen von Himmel und Hölle bereits im gegenwärtigen Leben erfahren. Welche Seite man davon erlebt, hängt zudem stark von der eigenen Lebenseinstellung ab, aber auch zu einem geringen Teil an äußere Einflüsse. Nicht jedem fällt es leicht, mitten im Chaos einen kühlen Kopf zu bewahren, wer dazu dennoch fähig ist, hat damit eine starke Eigenschaft. Je mehr man sich mit solchen Thematiken befasst und aktiv etwas am eigenen Leben zum positiven verändert, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man die himmlische Seite zu spüren bekommt.

“Gibt es die Hölle zur Bestrafung, oder ist es in Wahrheit alles nur Ursache und Wirkung?”

Ich bin fest davon überzeugt, dass Strafen und Bußen niemals gottgemacht, sondern menschengemacht oder von anderen Wesen erschaffen sind. Das liegt unter anderem daran, weil Gott höchstpersönlich Liebe und Frieden ist, was bedeutet, dass es in seinem Reich keine Strafen und Bußen gibt. Schuld und Strafe ist das Gegenteil von bedingungslose Liebe und Gott liebt bedingungslos ohne Schuld und Strafe. Gott würde niemals wollen, dass dir etwas schlimmes passiert, nur weil Du einen Fehler begangen hast. Das soll dennoch nicht heißen, dass man sich vollkommen daneben benimmt und verantwortungslos handelt. In der katholischen Kirche beruht das Konzept der Hölle auf Schuld und Strafe. Dieser Werte sind noch bis heute tief in unserer Gesellschaft verankert und richten mehr Schaden an, als das es etwas zur Lösung beiträgt. Wenn jemand Probleme macht, dann ist die richtige Bildung und Aufklärung die bessere Lösung als Schuld und Strafe. Wir Menschen befinden uns mit der Erde auf etwas niederen Ebenen des Seins, weshalb niedere Emotionen wie Schuld, Angst und Hass in unserer Gesellschaft noch verankert sind. Das ändert sich jetzt langsam aber sicher, ist aber dennoch da.

In Alternativen Sichtweisen ist die Hölle ein Ort des Trainings und der Erkenntnis, an dem man wachsen kann und am Ende stärker und erfahrener wieder herauskommt; wie Du nun unschwer erkennen kannst ist es alles eine Frage der Einstellung. Aus dieser Perspektive, dient die Hölle als Ort der Reinigung und in der katholischen Kirche gibt es eine Vorstufe von Hölle, die sich das Fegefeuer nennt, was diesem Zweck dient. Auch die Erde kann als ein Ort des Trainings und der Reinigung betrachtet werden, weil man hier bereits menschengemachte Teile der Hölle vorfindet. Die Erde dient als Ort, indem man karmische Lasten in einer Lebensspanne wieder abarbeitet, jedoch hat jede Seele unterschiedlich schwere Lasten zu tragen, die es auszugleichen gilt. Viele Menschen haben vergessen wofür sie eigentlich wirklich hier sind und leben fernab von ihrer ursprünglichen Bestimmungen und tun das komplette Gegenteil von dem wofür sie eigentlich hier sind. Sie laufen gierig den weltlichen Reichtümer hinterher, schreien nach Liebe und Aufmerksamkeit und tragen damit unbewusst zur (persönlichen) Hölle bei.

Dieses Leid, oder diese Hölle, ist somit selbst verursacht, jedoch durch ungünstige gesellschaftliche Ideale / Doktrinen erzeugt worden und nicht als Strafe Gottes zu verstehen. Wenn jemand leidet und die Hölle erfährt, dann ist es nicht als Strafe Gottes anzusehen, sondern als das Gesetz von Ursache und Wirkung. Menschen verursachen ihr Leiden und ihre Probleme meistens selbst. Derjenige, der regelmäßig Völlerei betreibt, braucht sich nicht zu wundern wenn er nach jahrelanger Fresserei übergewichtig wird und alle damit einhergehenden Krankheiten zu spüren bekommt. Dieser Zustand ist dann selbst verursacht, nicht Gott hat das gemacht. Die Konsequenzen daraus sind nicht als Strafe Gottes zu verstehen, sondern lediglich die selbst-gemachte Wirkung, deren Ursache der ungünstige Lebensstil ist. Manche würden sagen, dass in so einem Fall, das Universum einem eine Botschaft schicken möchte. Ich sage, dass man sich den Schlamassel einfach selbst eingebrockt hat, ob man das als Zeichen des Universums betrachten will, sei jedem selbst überlassen. Wenn ich heute auf einen anderen, menschenleeren erdähnlichen Planeten leben würde und dort einfach tue wonach es mir lustig ist, dann würde ich für die Fehler die ich begehe auch Konsequenzen zu spüren bekommen, jedoch nicht aufgrund religiöser Strafen, oder weil Gott das so für mich vorgesehen hat, sondern wegen dem einfachen Prinzip Ursache und Wirkung. Jemand der seinen eigenen Brunnen, woraus er sein Trinkwasser bezieht mit Erdöl verseucht, hat sich seinen Schlamassel einfach selbst eingebrockt, nicht weil er von etwas oder jemanden bestraft wurde. Oder vielleicht ist einfach irgendein Tier darüber gelaufen und hat es versehentlich mit seinem Urin verschmutzt, was ich dann ebenfalls nicht als Gottes Strafe sondern vielmehr als natürliches Unglück zu betrachten wäre, was auf das Prinzip Ursache und Wirkung zurückzuführen ist. In unser gegenwärtigen Gesellschaft wird man für alle möglichen Vergehen bestraft oder muss dafür Buße ableisten, jedoch sind diese Strafen niemals gottgemacht, sondern menschengemacht, was bedeutet, dass diese Systeme auch für Fehler anfällig sind und nicht immer Sinn ergeben.

Ansonsten ist es immer das Gesetz von Ursache und Wirkung, dass für die Leiden der Menschen sorgt, wenn sie für ihr Handeln keine Verantwortung übernehmen und Fehler machen. Es ist ein universelles Gesetz, dass immer gültig. Man tut etwas und es passiert deswegen etwas. Die Konsequenzen haben sich die Leute aber in der Regel selbst verschuldet, so wie wenn ein Drogenabhängiger absichtlich Drogen konsumiert und durch dieses Verhalten offensichtlich seinen Körper schadet; es ist aber nicht als eine Strafe zu verstehen, sondern lediglich das Prinzip Ursache und Wirkung in Aktion. In anderen Fällen kann das Unglück auch von jemand oder etwas anderem herbeigeführt sein, doch auch hier muss man das nicht als Strafe verstehen und man kann auch in solchen Situationen eine gewisse Verantwortung übernehmen, indem man sich vor schädlichen Einflüssen von vorne herein fernhält oder andernfalls das Problem möglichst konstruktiv löst. Es heißt: Im Universum gibt es keine Zufälle. Wenn das stimmt, dann kann ich auch ganz bewusst entscheiden, mich nicht schädlichen Einflüssen auszusetzen und auch diese Ursache wird eine positive Wirkung auf mein Leben haben.

In diesem Sinne, denke ich, dass man sich nicht nach seinem Tod auf eine Strafe oder auf eine Art Abrechnung einstellen muss, wenn man im Leben Fehler beging, außer man glaubt daran und lässt sich auf diese Systeme ein. Wenn man daran glaubt und daran festhält, dann wird man auch zu diesen Dingen hingezogen und das ist wieder einem anderen universellen Gesetz zu verdanken, was aber nichts mit Bestrafung zu tun hat. In der Praxis bekommt man die Konsequenzen für das eigene Verhalten schon jetzt im richtigen Leben zu spüren, wenn man sich den Schlamassel selbst einbrockt oder jemand anderes es einem einbrockt. Das sollte Anreiz genug sein, sich integrer und verantwortungsbewusst zu verhalten, mit seinen Mitmenschen und der Natur respektvoll umzugehen und aus den begangenen Fehler zu lernen. Dann dürfte man sich die Probleme auch größtenteils vom Hals halten.

Real existierende Orte im Universum, die wie Himmel und Hölle erscheinen

Diesmal, möchte ich diese Themen aus einer allumfassenden, neutralen und wissenschaftlichen Perspektive betrachten. Das Universum da draußen, ist voll von Sterne, Galaxien und Planeten. Einige dieser Orte werden lebensfreundlich sein und andere lebensfeindlich. Es gibt durchaus viele Planeten da draußen, die sehr heiß und mit Lava überdeckt sind. So gibt es Planeten die sehr nah ihre Sonne umkreisen und dadurch entsprechend von ihrem Stern förmlich gegrillt werden. Diese Orte wären gewiss höllenähnlich, nicht jedoch weil sie dazu bestimmt wurden um Verurteilte im Nachleben zu bestrafen, sondern weil sie eben durch die Naturgesetze in Kombination mit dem Prinzip Ursache und Wirkung zu höllenähnlichen Orten entstanden sind. Die Ursache wäre, dass der Planet zu nah seine Sonne umkreist und die Wirkung, sind hohe Temperaturen an der Oberfläche des Planeten. In Vergleich zu so einem Ort, wäre selbst die Hölle auf der Erde noch ein Paradies. Der Planet Venus ist in dieser Hinsicht ein nahes Beispiel für höllische Orte, denn ihre Oberflächentemperatur beträgt 420°-500°C. Die Atmosphäre ist sehr dicht und voll von Gasen. Kein Mensch könnte hier auch nur eine Minute lang überleben und die meisten anderen Lebewesen vom Planeten Erde genauso wenig.

Doch die Venus ist nicht als Hölle und Ort der Verdammnis vorgesehen, sondern unterliegt lediglich gewissen Naturgesetzen, weshalb es dort zu solchen Umständen kommt. Es kann als Hölle empfunden werden, jedoch ist es nicht die Hölle, so wie es in der Bibel steht. Die Erde selbst, war vor Jahrmilliarden während ihrer Entstehung ein höllenähnlicher Planet, verglichen zu damals haben wir schon heute das Paradies, was jedoch von zahlreichen Konsumterroristen langsam aber sicher zerstört wird. Das selbe wird für alle anderen Orte im Kosmos zählen. Andere Orte im Universum können aufgrund von Naturgesetzen als höllenähnliche Orte betrachtet werden, das heißt aber nicht, dass diese Orte zur Bestrafung für Sünder vorgesehen sind. Es sind einfach neutrale Planeten, die ihre eigene Entwicklung durchlaufen und vielleicht eines Tages selbst zu himmlischen Orten werden. Ich kann mir vorstellen, dass es da draußen Planeten gibt, die sehr lebensfreundlich und reich an Ressourcen sind und deshalb von jemanden, der auf der Erde lebt, als ein Himmel wahrgenommen wird.

Vielleicht gibt es dort hochentwickelte Alienspezies, die auch technologisch und ethisch so weit entwickelt sind und sich auf ihrem Planeten den Himmel selbst erschaffen haben. Heute könnte man das dank der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Technologie auch hier auf der Erde tun. Früher jedoch, mussten Menschen mit deutlich weniger Daten auskommen und viel spekulieren. Was in den religiösen Büchern als Himmel dargestellt wird, sind vielleicht in der Realität lediglich hochentwickelte Orte, die von hochentwickelten Lebensformen bewohnt werden. Weil dort alles so friedvoll und weitentwickelt ist, betrachtet man diese Orte als Himmel. Es sind zudem Planeten die von der Erde aus wenn überhaupt, nur dann sichtbar sind, wenn man sprichwörtlich in den Himmel schaut. Das bedeutet irgendwo wo im Universum, wenn man weit in den Sternenhimmel schaut, findet man Planeten, die paradiesische Zustände haben.

Zu den Zeiten, als die religiösen Schriften verfasst wurden, fand man nur keine bessere Erklärung dafür und erfand eigene Konzepte um sich zu erklären, warum es solche Orte da draußen gibt und wie sie aussehen konnten. Es kann aber durchaus sein, dass man nach dem Tod, je nach dem, was man im Leben getan hat und wo es einen hinzieht, an so einen Ort inkarniert, sofern man an die Seele und dem Reinkarnationszyklus glaubt. Diese himmlischen Orte könnten bewusst entstanden worden sein, weil die Bewohner alles daran gesetzt haben, sich ihren persönlichen Himmel auf ihrer Welt zu erschaffen oder sie entstanden mehr unbewusst durch Milliarden jahrelanger Evolution. Was kann uns das Menschen hier auf der Erde lehren? Nun, Himmel und Hölle sind Orte, die wir jeden Tag durch die Macht unserer Entscheidungen bewusst oder unbewusst erschaffen können. Das bedeutet, dass wir Menschen durchaus in der Lage sind, das beste aus dem zu machen, was gegeben ist und wir deshalb auch jetzt im gegenwärtigen Leben bereits den Himmel auf Erden erschaffen können. Das einzige was wir dazu brauchen, ist Mut, Wille, die nötigen Fähigkeiten und das Wissen um so einen Ort auf der ganzen Erde erschaffen zu können und genau davon haben die meisten Menschen bereits mehr als genug. Größtenteils haben wir uns schon den Himmel auf Erden erschaffen, jedoch auch teilweise die Hölle, was auf schlechte Lebensweise und Irrglauben zurückzuführen ist. Zudem unterschätzen viele Menschen ihre Fähigkeiten oder trauen sich nicht, mehr aus sich und ihrem Heimatplaneten zu machen, doch absolut jeder ist dazu in der Lage bewusst täglich ein Stücken Himmel hier auf die Erde zu bringen.

Fazit

Himmel und Hölle sind real, sowohl als bloße Vorstellung in unseren Köpfen, in Form von schwierigen oder günstigen Lebensumständen, eigens erschaffenen Vorstellungen und ebenfalls als real existierende Orte in und auf der Erde sowie im gesamten restlichen Universum. Wenn es eine Hölle oder einen Ort der ewigen Verdammnis gibt, dann wird es nicht zwingend gottgemacht, sondern menschengemacht oder von anderen Wesen gemacht sein, was damit zu begründen ist, dass es sich bei diesen Ansichten hauptsächlich um religiöse, menschengemachte Vorstellungen handelt. Im modernen, nicht religiösen Kontext, kann alles als höllisch verstanden werden, was in irgendeiner Weise lebensfeindlich ist, denn es gibt Orte im Universum, die nicht für menschliches Leben vorgesehen sind und in ihrer materiellen Zusammensetzung sehr nah an die Vorstellung von Hölle herankommen. Es gibt unter der Erde Hohlräume die für den menschlichen Entdecker gefährlich sein können, nicht jedoch unbedingt weil sich dort Dämonen herumtreiben, sondern weil der Ort geografisch Gefahren mit sich bringt. Wenn jemand Dummheiten begeht, dann wird er in der Regel von jemand anderes bestraft, jedoch nicht von Gott persönlich, da er selbst die bedingungslose Liebe ist und für seine Kreationen nicht vorsieht sie zu bestrafen. Alternativ bestraft jemand der Dummheiten begeht, sich selbst durch das Prinzip von Ursache und Wirkung, was jedoch nicht als Strafe, sondern als eine unerwünschte Wirkung der eigenen Handlung zu verstehen ist und in der Regel vermeidbar ist, wenn man für das eigene Handeln Verantwortung übernimmt. Wenn es einen wahren Himmel gibt, dann wird er unwahrscheinlicher menschengemacht sein oder zumindest nicht von Menschen vom Planeten Erde, da die meisten mit ihrem Bewusstsein noch nicht so weit entwickelt sind und deshalb noch nicht ganz in der Lage sind, himmlische Zustände zu erschaffen. Ich denke wir sind gerade dabei das zu lernen.

Es hängt zudem von der eigenen Einstellung ab, was man als höllisch wahrnimmt und wie man damit umgeht. Die gute Nachricht ist: Niemand von uns braucht freiwillig durch die Hölle zu gehen um bestimmte Erkenntnisse zu sammeln, was unter anderem daran liegt, dass wir schon jetzt bessere Alternativen haben und das Kollektiv sich im Aufstiegsprozess befindet. Alle Lösungen, alle Erklärungen und alle bessere Alternativen sind schon lange da, wir müssen es nur noch annehmen und umsetzen. Alles was wir brauchen um das Paradies auf Erden zu bringen, existiert bereits und ist heute zum Greifen nah. Das bedeutet auch, dass wir selbst; jeder einzelne von uns, jeden Tag aufs neue mit entscheidet, ob er ein Stück vom Himmel oder der Hölle hier auf die Erde bringt oder sich stattdessen bewusst oder unbewusst für die Hölle entscheidet. Sich nur auf die Probleme zu konzentrieren und sich ständig nur zu beklagen, wie schlimm doch alles ist, wird das Problem jedenfalls nicht lösen. Jeder entscheidet jeden Tag neu, ob er Teil der Lösung oder Teil des Problems sein möchte.