Die Frage über die Existenz einer Seele und ob es nach dem Tod ein Leben im Jenseits gibt, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Antworten dazu gibt es viele aus unterschiedlichen Bereichen. Das soll in diesem Artikel näher beleuchtet werden.

Hat der Mensch eine Seele?

Das ist eine gute Frage, die sich nicht so einfach beantworten lässt. Menschen aus verschiedensten Bereichen und Glaubensrichtungen streiten sich schon lange darum, ob der Mensch wirklich eine Seele hat oder nicht. Eindeutig beweisen kann man es mit den heutigen Möglichkeiten nicht, doch es gibt Hinweise.

Was sagt die Wissenschaft über die Seele?

In der Psychologie ist die Seele gleichbedeutend mit der Psyche, also der allgemeine psychische Zustand des Menschen, der aus der Summe seiner Gehirnfunktionen entsteht. Man spricht dann auch von der seelischen Verfassung, was den psychischen Zustand eines Menschen meint. Diese Denkweise überträgt sich auch auf andere Bereiche der Naturwissenschaften, wie der Biologie und die Neurowissenschaften. Hier geht man davon aus, dass der menschliche Geist, sowie das Bewusstsein, im Grunde die Summe aller zerebralen Funktionen des Gehirns ausmachen.

Diese Annahme beruht auf ein rein materialistisches Weltbild, welches heutzutage noch weit verbreitet ist. Ohne Materie und ohne die physischen Gesetzmäßigkeiten können demnach kein Geist und Seele existieren. Mit anderen Worten; ohne ein lebendes Gehirn gibt es keine Seele und kein Bewusstsein. Hier werden Seele und Bewusstsein auf die neuronalen Impulse des Gehirns heruntergebrochen. Das würde bedeuten, dass wenn ein Mensch stirbt, mit ihm auch sein Bewusstsein samt Seele verschwinden.

Demnach verschwindet mit seinem physischen Tod seine gesamte Existenz. Es gibt hier also kein Jenseits, in der eine Seele weiter existieren kann, sondern nur die Schwelle zwischen dem physischen Leben und dem vollständig geistigen und physischen Tod. Zu existieren ist jedoch ein fundamentales Bedürfnis des menschlichen Daseins und es treibt den Überlebensinstinkt des Menschen an. Betrachtet aus diesem Blickwinkel, ist es dann nicht verwunderlich, dass viele Leute Angst vor dem Tod haben, weil sie glauben, dass mit dem körperlichen Tod ihre gesamte Existenz gelöscht wird. Es würde auch erklären, warum einige Menschen sich danach sehnen, mithilfe von Technologie ihr Leben zu verlängern oder ihr Bewusstsein auf ein Computer zu laden.

Die Erklärung, die Seele könnte eine übernatürliche und unsterbliche Existenz sein, die über den körperlichen Tod hinaus weiterlebt, wird in diesem Weltbild als Illusion abgetan. Alles, was nicht mithilfe der natürlichen Gesetzmäßigkeiten der Physik und Biologie erklärt werden kann, gilt hier als unwahr oder zumindest als „empirisch nicht belegt“.

Gibt es wissenschaftliche Beweise für die Existenz der Seele?

Tatsächlich kann die Existenz der Seele mit den derzeit verfügbaren Möglichkeiten nicht nachgewiesen werden. Mehrere Forscher haben bereits in der Vergangenheit versucht, die Existenz der Seele über Messverfahren nachzuweisen. Diese Versuche waren meiste erfolglos oder nicht eindeutig. Beim Beweisen, ob es die Seele gibt, stößt die empirische Wissenschaft an ihre Grenzen, weil die Seele an sich nichts ist, was man auf der physischen Welt greifen kann. Zudem stammt die Seelenessenz aus einer weitaus höheren Dimension, welche nicht materiell ist. Darum ist es faktisch sinnlos, die Existenz von etwas aus höheren Dimensionen mit den Mitteln einer niederen Dimension nachweisen zu wollen.

Erklärung über die Quantenphysik

Um die Natur der Seele besser verstehen zu können, muss man zunächst wissen, in welchen Ebenen sie existiert. Dafür gibt es Erklärungen aus der Quantenfeldtheorie mit einem 12-dimensionalen Modell. Demnach gibt es 12 Dimensionen, also Ebenen, auf denen man existiert. Menschen befinden sich in der Regel in der 3. – 4. Dimension, in den Ebenen von Raum und Zeit. Darüber hinaus kommen die höheren Dimensionen, auf denen ganz andere Prinzipien gelten. Je höher die Dimension ist, desto höher ist die Schwingungsfrequenz der Lebensform, die sich auf dieser Ebene befindet. Dort wird man Negativität (niedere Schwingungsfrequenzen) nicht erleben können, da diese dort nicht überleben können. Die Seelenessenz befindet sich laut dem Model von Dröschler in der 9. Dimension.

Nahtoderfahrungen

Das könnte ein weiterer Hinweis für die Existenz einer Seele. Es gibt weltweit unzählige Berichte von Nahtoderfahrungen. Obwohl die Berichte von vielen verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Glaubensrichtungen stammen, ähneln sie sich in den meisten Fällen. Oft wird von den Betroffenen berichtet, wie für einige Minuten durch einen Herzstillstand tot waren und in dieser Zeit sehen konnten, wie sie über ihren Körper geschwebt sind. Wenn man diesen Berichten Glauben schenkt, dann wäre das ein gutes Indiz dafür, dass die eigene Existenz nicht nur auf den physischen Körper heruntergebrochen werden kann.

Welchen Zweck hat es, an die Existenz der Seele zu glauben?

Viele Menschen haben Angst vor dem Tod. Wie erwähnt, glauben sie, dass mit dem Tod des Körpers auch die gesamte Existenz stirbt. Wen man an eine unsterbliche, unendlich währende Seele glaubt, die nach dem Tod weiterlebt und sogar wieder in ein neues Leben in einen neuen Körper inkarnieren kann, dann nimmt es die Todesangst und kann wirklich erleichternd sein. Manche atheistischen Wissenschaftler und Psychologen meinen, dass die Existenz einer Seele genau aus diesem Grund überhaupt erfunden wurde. Leute glauben nur daran, weil sie dann keine Angst mehr vor dem Tod haben müssen.

Während man die Existenz einer Seele noch nicht eindeutig beweisen kann, gibt es jedoch ebenso keine Beweise für die Annahme, dass das ganze Sein des Menschen nur aus der Summe seiner neuronalen Funktionen besteht. Auch das ist letztendlich eine unbewiesene Theorie. Ebenso ist die Big-Bang-Theorie letztendlich auch nur eine Theorie und dennoch ist sie weltweit anerkannt und wird mittlerweile wie eine Wahrheit gepredigt. Letztendlich ist es eine Glaubensentscheidung. Wenn man daran glaubt, kann es den Umgang mit dem Tod erheblich erleichtern, weil der Tod in diesem Glaubensbild nur eine Illusion ist. Die volle Gewissheit, ob es eine Seele tatsächlich gibt, wird man mit dem eigenen Tod haben. Am Ende weiß niemand so genau, ob die Seele wirklich existiert oder nicht. Doch viele spüren es intuitiv. Das könnte immerhin wenigstens ein Hinweis für die Existenz der Seele sein.

Definition der Seele in den Religionen

Selbst die großen Weltreligionen sind sich über die übereinstimmende Definition von Seele nicht einig. Dementsprechend findet man auch hier verschiedene Erklärungen und Interpretationen über die Seele. In einer Sache ist man sich in den Religionen jedoch einig: Wenn es die Seele gibt, dann ist sie physisch nicht wahrnehmbar. Diese Sichtweise gelangt mit der empirischen Wissenschaft in Konflikt, da sie nicht „messbar“ ist.

Christentum

Im Christentum wird zwischen Seele, Geist und Körper getrennt unterschieden. Nach dem physischen Tod eines Menschen kann seine Seele demnach im Jenseits weiter existieren und gelangt, abhängig von seinem Verhalten zu Lebzeiten, in den Himmel oder in die Hölle. Die Möglichkeit einer Reinkarnation der Seele schließen Christen, mit Ausnahme der Gnostiker, jedoch aus. In der katholischen Kirche wird gesagt, dass ein böser Mensch nach seinem Tod in das Fegefeuer oder angeblich in die „ewige Verdammnis“ der Hölle kommt. Laut diesem Dogma ist das „die Strafe Gottes“, während gute Menschen als Belohnung in den Himmel zu Gott gelangen. Was hier vernachlässigt wird, sind die vielen Bereiche dazwischen. Unterschieden wird stattdessen in zwei Extremen, es werden aber kaum Zwischenstufen genannt, welche für Seelen infrage kommen, die sich in diesem Spektrum irgendwo dazwischen befinden.

So gibt es Vorstufen von Hölle und Vorstufen von Himmel und es gibt Orte im Jenseits, die sich vom Leben auf der Erde nur wenig unterscheiden. Wenn man in Orte wie die Hölle gelangt, dann gelangt man dort nicht durch „die Bestrafung Gottes“, sondern lediglich als Ergebnis von dem Gesetz der Resonanz. Es ist lediglich der Betrachter, der es als „Belohnung oder Strafe Gottes“ sieht, doch in Wirklichkeit sind es einfach universelle Gesetze in Aktion. Jeder Mensch kann sich ändern und sein eigenes Verhalten zum Positiven oder Negativen ändern.

Das bedeutet wiederum, dass es keine ewige Verdammnis gibt und immer eine Möglichkeit offen steht, wieder zurück zu reineren Gewässer zu gelangen, sofern man sich dazu entscheidet. Manche Leute, insbesondere jene, die sich Atheisten nennen, meinen, es gibt keine Orte wie Himmel oder Hölle. Dem widerspreche ich. Diese Orte gibt es durchaus, sowohl in den physischen, als auch in den nicht-physischen Ebenen. Es sind vielleicht nicht immer Orte, die genauso aussehen, wie es in den biblischen Schriften dargestellt wird, aber dennoch Orte, die nah an diese Vorstellungen herankommen.

Wenn ich mir beispielsweise vorstelle, dass es da draußen irgendwo im Universum vielleicht einen heißen Wüstenplaneten gibt, der voll ist mit fiesen stacheligen Aliens, die sich gegenseitig niedermetzeln, dann wäre das bereits eine Definition von Hölle. Auch an solchen Orten kann man abhängig von der persönlichen Resonanz theoretisch in einem zukünftigen Leben inkarnieren.

Es wäre zwar keine Hölle wie in der Bibel, aber dennoch eine Form von Hölle. Hinzu kommt, dass wir bereits ein Stückchen Hölle hier auf Erden haben, wenn man sich all die Kriege ansieht, die Umweltverschmutzung, die Respektlosigkeit gegenüber der Natur und allen Lebensformen, sowie die Gier, Materialismus, Egoismus, Ausbeutung, Bigotterie, Manipulation, Herrschsucht, Lug und Betrug, Tyrannei, die auch noch unter dem Deckmantel von „Solidarität und Demokratie“ verkauft wird und zu schlechter Letzt, die verlogenen Mainstream-Medien, die diese falschen Werte unter dem Deckmantel von Gesundheitsschutz und Nächstenliebe propagieren, während sie selber gegen Andersdenkende hetzen. Im Ernst, diese Welt ist voller Verdorbenheit, wie kommt man dann auf die Idee, dass es keine Hölle gibt?

Ebenso tragen die ignoranten Mitläufer-Menschen, die all diesen Unsinn mitmachen, nur weil „alle anderen das so machen“, ebenso dazu bei, dass wir hier Tag für Tag ein Stückchen Hölle haben. Somit braucht niemand zu erzählen, dass es eine Hölle nicht gibt. Es gibt sie sehr wohl und zahlreiche Menschen erschaffen sie jeden Tag unbewusst mit.

Würde es solche Orte nicht geben, dann würde das bedeuten, dass es für schädliches Verhalten keine Konsequenzen gibt. Während jeder Mensch auf der Erde das Recht hat, seinen freien Willen auszuüben, bedeutet das nicht, dass er frei von Konsequenzen ist, wenn er gegen die göttliche Ordnung verstößt. Verstehe mich bitte nicht falsch, Konsequenz bedeutet nicht gleich Strafe, sondern meint das Ergebnis von Ursache und Wirkung. Es sind universelle Gesetze, die so etwas automatisch regeln und das betrifft nicht nur die Orte im Jenseits. Dadurch landet man einfach dort, wo man am besten hinpasst.

Allein die Tatsache, dass wir bereits zu Lebzeiten selber entscheiden können, ob wir auf die Erde ein Stückchen Himmel oder Hölle bringen, ist bereits ein Beleg dafür, dass es solche Orte gibt. Zudem sind Himmel und Hölle auch Orte in unseren Köpfen. Es kann als psychischer Zustand betrachtet werden, der gewählt und beeinflusst werden kann. Himmel und Hölle existieren somit physisch, psychisch und im Jenseits. Jede Seele kann wählen, auf welche dieser Ebenen sie existieren möchte. Ähnliche Sichtweisen vertritt man auch im Islam und im Judentum.

Buddhismus

Interessanterweise glauben die Buddhisten an eine Reinkarnation, jedoch an keine Seele. Doch wie kann jemand oder etwas inkarnieren und reinkarnieren, wenn es keine Seele hat? Wie kann man dann wissen, dass jemand in diesem Leben, jemand anderes in einem anderen Leben war? Auch die Buddhisten sehen das, was andere als Seele bezeichnen, ähnlich wie die Naturwissenschaftler als eine Entität, die im Kopf existiert, sprich eine eigens erschaffene Illusion, die man unter anderem als Ego kennt.

Beschreibung der Seele aus der Spiritualität

Auch nicht religiöse, aber dennoch spirituelle Erklärungsmodelle zur Seele findet man in der Spiritualität. Hier stützen sich die Beschreibungen teilweise auf die Erklärungsmodelle aus der Religion und Wissenschaft und vervollständigen sie noch mit weiteren Beschreibungen. Wenn man bedenkt, dass die großen Weltreligionen mit ihren Lehren nicht überall ganz falsch liegen und jedes Weltbild lediglich ein Fragment der ganzen Wahrheit bildet, dann wird ersichtlich, dass jede Religion ein Puzzlestück zu einem noch größeren Puzzle bildet, das uns die ganze Wahrheit vermittelt. Die spirituelle Szene bezieht deshalb alle Lehren aus verschiedenen Religionen und Weltanschauungen mit ein und bildet daraus ein größeres Puzzle, welches die Wahrheit besser abbildet, als die einzelnen Puzzlestücke allein.

Demnach wird hier die Seele als eine übernatürliche, nicht materielle Existenz beschrieben, welche in höheren Dimensionen (erklärt durch die Quantenfeld-Theorie) nach dem Tod existieren kann und sich wieder in einen physischen Körper in den unteren materiellen Ebenen inkarnieren kann. Mit dieser Weltanschauung kommen wir dem Sinn der Seele ein großes Stück näher. Wie im Christentum kann die Seele nach dem Tod im Jenseits weiterexistieren und gelangt als Ergebnis ihrer eigenen Resonanz an Orte, in der sie am besten hinpasst. Man kennt es auch als die Astralebenen der 4. und 5. Dimension. Bereits die 5. Dimension fängt an himmlisch zu werden und darüber hinaus gibt es noch höhere Ebenen, die bis zur 12. Dimension hinreichen. Ebenso kann man aber auch wieder in einen physischen Körper in der 3. Dimension inkarnieren, was allerdings von den großen spirituellen Meister wie Buddha und Jesus nicht empfohlen wird.

Wie sieht die Seele aus?

Es gibt verschiedene Verbildlichungen der Seele aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Die einen sagen, die Seele sei lediglich eine energetische, unsichtbare Präsenz, eine Art unsichtbares Bewusstsein, die einen lebenden Körper umgibt. Andere beschreiben es als göttlichen Funken oder als ein Licht, welches den irdischen Körper umgibt. Jede dieser Erklärungen enthält ein Stück Wahrheit. Tatsächlich kann eine Seele entweder über die Aura wahrgenommen werden oder in höheren Dimensionen als ein Licht.

Eine Seele kann abhängig von ihrem Entwicklungsstand verschiedene Farbtöne haben. Junge Seelen enthalten meist ein helles weißes Licht. Das Licht ist noch so rein, weil diese Seelen noch keine Lebenserfahrungen gesammelt haben. Mit dem Alter und fortschreitender Entwicklung einer Seele verändert sich ihre Farbe. Junge und mittelalte Seelen haben ein weißes oder hellgelbes Licht. Mit zunehmender Entwicklung ändern sich die Farben hin zu Rot, Rosa, Braun, Gelb, Grün, Hellblau, Indigoblau, Lila und Dunkelviolett. Die ältesten Seelen haben letztere Farbe und erzeugen durch ihren enormen Erfahrungsschatz eine starke Anziehungskraft.

Eine jüngere Seele ist aber nicht „besser“ oder „schlechter“, als eine ältere Seele und umgekehrt auch nicht. Alle Seelen, egal auf welchen Entwicklungsstand sie sich befinden, sind gleich wertvoll und verfügen über die gleichen Fähigkeiten. Die älteren Seelen unterscheiden sich lediglich von ihrem Erfahrungsschatz und haben dadurch meist leichteren Zugang zum universellen Wissen. Durch ihre Weisheit kann sie die Herausforderung des Lebens wesentlich leichter bewältigen.

Wo sitzt die Seele?

Oft wird erzählt, dass es ein strahlendes weißes oder hellgelbes Licht ist und sich komprimiert im Hirnzentrum befindet. Eine andere Erklärung ist etwas präziser und besagt, dass die Seele den gesamten Körper umgibt. Genauer gesagt, befindet sich die Seele nicht im Körper, sondern der Körper befindet sich in der Seele. Jede Zelle und jedes Atom des physischen Körpers ist von der Seele umgeben und durchdrungen.

Was ist der Sinn einer Seele?

Bereits in religiösen Schriften liest man immer wieder, dass Gott die Seelen erschaffen hat, damit diese in Körper inkarnieren können und er auf diese Weise sich selbst durch seine Schöpfungen erfahren kann. Damit ist es klar, wofür Seelen bestimmt sind. Jede Seele ist hier auf der Erde oder auf anderen Planeten inkarniert, um Erfahrungen zu sammeln. Man kann es sich wie eine Schule vorstellen, denn diese Erfahrungen sind für die Entwicklung der Seele von essenzieller Bedeutung. Der Sinn einer Seele ist, dass sie sich weiterentwickelt und erfahrener wird. Mit steigender Erfahrung und der richtigen Entwicklung wird sie selbst zunehmend göttlicher und erlangt göttliche Fähigkeiten.

Die Funktion der Seele

Die Seele ist so viel größer und mächtiger, als die meisten denken würden. Dementsprechend sind auch ihre Möglichkeiten. Ein Leitmotiv der Seele ist es, so viele wertvolle Erfahrungen wie möglich zu sammeln, um dadurch die eigene Entwicklung voranzutreiben. Deshalb reicht in der Regel nur eine Inkarnation nicht aus. Eine Seele durchläuft viele Inkarnationen in vielen verschiedenen Lebensformen und Lebensmöglichkeiten. Wenn du diesen Text hier liest, dann sind die Chancen sehr hoch, dass dieses Leben nicht dein erstes Leben ist und du bereits sehr viele Inkarnationen hinter dir hattest, bzw. bereits sehr lange existierst.

Es braucht ein gewisses Maß an Entwicklung, um als Mensch zu inkarnieren, da ein menschliches Dasein in der Regel seelisch wesentlich fortgeschrittener ist, als die Seelen von Tieren oder Pflanzen. Allerdings ist der Mensch nicht das fortgeschrittenste Wesen im Universum. Es gibt noch deutlich weiter entwickelte Wesen da draußen und es wird wohl noch einige Inkarnationen beanspruchen, bis die Menschheit als Ganzes auf so ein Niveau gelangt.

Die Reinkarnation der Seele

Die Seele gelangt nach dem Tod des physischen Körpers zunächst in die Astralbereiche, in der sie in eine Art für sie passenden Wartebereich gelangt. Dort verweilt die Seele für einige Zeit, kann sich zunächst regenerieren, falls sie auf der Erde schwere Zeiten durchmachen musste. Anschließend werden dann Pläne für die Zukunft gemacht. Es wird dann entschieden, ob die Seele wieder erneut irgendwo inkarniert oder ob sie in den höheren Dimensionen verweilt. Viele Seelen entscheiden sich für eine erneute Inkarnation, da auf der physischen Ebene bestimmte Erfahrungen gesammelt werden können, die in den höheren Dimensionen nicht gemacht werden können. Allerdings wird es von spirituellen Meister nicht empfohlen erneut zu inkarnieren, unter anderen, weil man das Risiko für Leid hat und durch die Amnesie, die mit der Reinkarnation einhergeht, das Risiko hat in die Reinkarnationsfalle zu tappen.

Tatsächlich ist keine Seele dazu gezwungen zu reinkarnieren. Wenn eine Seele in der Reinkarnationsfalle gefangen ist, dann weil sie sich das so ausgesucht hat. Jede Seele inkarniert freiwillig, allerdings kann dieser freie Wille auch von negativen Wesenheiten missbraucht werden, indem die Seele durch Irrlehren und Manipulation in einen langen Reinkarnationszyklus gelangt. Das Ziel der Inkarnation ist einerseits, um Erfahrungen zu sammeln, aber wenn man ausreichend Erfahrungen gemacht hat, dann heißt das nicht, dass man immer und immer wieder reinkarnieren muss, um wieder dieselben Erfahrungen zu machen. Es ist in etwa so, wie wenn jemand die Grundschule besucht und sie erfolgreich absolviert. Anstatt in die nächste Stufe zu gehen, bleibt er auf der Grundschule und lernt immer und immer wieder dieselben Dinge, die er ohnehin schon kennt. Es würde irgendwann wahnsinnig machen. Genau das ist die Falle.

Eine Seele hat kein Geschlecht

Seelen sind ohne Geschlecht oder anders ausgedrückt, sind sie beide Geschlechter zusammen vereint. Das heißt sie sind androgyn und können deshalb sowohl in einen weiblichen Körper, als auch in einen männlichen Körper inkarnieren. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass jede Seele in all ihren Leben bereits beide Geschlechter vertreten hat. Allerdings kann eine Seele immer noch mehr männliche oder mehr weibliche Energien aus vorherigen Leben beibehalten und sie in späteren Leben kultivieren. Mann und Frau haben beide Energien (männlich und weiblich) in sich integriert, jedoch haben normalerweise Männer mehr männliche und Frauen mehr weibliche Energien in sich, was sie entsprechend zu den Eigenschaften ihres Geschlechts bringt.

Es kann jedoch vorkommen, dass Seelen mit vielen männlichen Energien in einen weiblichen Körper inkarnieren und sehr weibliche Seelen in einen männlichen Körper. So findet man Frauen, die sich sehr männlich verhalten und umgekehrt. Das kann mehrere Gründe haben. Manche Seelen inkarnieren absichtlich in einen Körper, der ihren dominanten Energien widerspricht, um mehr von den anderen Energien zu kultivieren. Es ist dann Teil des Seelenplans männliche und weibliche Energien auszubalancieren. So könnte im Leben einer männlichen Frau eine Herausforderung sein, wieder mehr weibliche Energien zu kultivieren, während weibliche Männer wieder mehr zu Männern werden. Dabei geht es nicht darum das Geschlecht zu wechseln, sondern nur um den Ausgleich dieser beiden Energien. Viele wissen das jedoch nicht und vertiefen stattdessen die dominanten Energien. Speziell trainierte Geistheiler können für solche Fälle den nötigen Ausgleich schaffen.

Jede Seele hat einen individuellen Charakter

Ähnlich wie ein lebender Mensch hat auch eine Seele einen Charakter bzw. weist bestimmte Merkmale und Eigenschaften auf. Diese Eigenschaften werden unter anderem von den Lebensumständen einer Inkarnation geprägt, sowie den Erfahrungen und Weisheiten, die diese Seele erfährt. Ebenso kann eine Seele sich entscheiden in welche Richtung sie sich entwickeln möchte.

So spricht man von Seelen mit verschiedensten Wesenszügen; der eine oder die eine hat dann eine zärtliche Seele, eine weise Seele, eine lichtvolle oder eine dunkle Seele. Manche Seelen sind sehr positiv und lichtvoll, während andere negativ sind und dem Bösen dienen. Die Seelen unterscheiden sich somit voneinander und können von verschiedenen Quellen stammen. Dabei kommen wiederum diese Quellen von der einen Urquelle aus dem alles was existiert entstanden ist. Demnach kommen alle Seelen ursprünglich aus demselben Licht und haben sich während Äonen von Jahren in unterschiedliche Richtungen entwickelt.

Jeder besitzt mehrere Seelenanteile

Interessant zu wissen ist auch, dass eine ganze Seele meist nie in nur einen einzigen Körper inkarniert. Die Seele eines Menschen oder einer anderen Lebensform ist eigentlich nur ein Seelenanteil in einem von vielen Körpern. Es kann also sein, dass andere Teile der Seele anderswo auf der Erde, einem anderen Planeten, einem Paralleluniversum oder in einer anderen Dimension inkarniert sind und dort verschiedenste Erfahrungen sammeln. Gelegentlich kann es dann vorkommen, dass man Einblicke in ein anderes Leben der eigenen Seele bekommt. Manche träumen zum Beispiel, dass sie ermordet wurden oder ihnen irgendetwas anderes Außergewöhnliches passiert ist. Es kann dann gut möglich sein, dass man in diesem Moment einen Einblick in einen anderen Seelenanteil, in einen anderen inkarnierten Körper bekommen hat.

Je höher das Bewusstsein des Lebenden und die Dimension, in der sich seine Seele befindet, desto mehr Zugriff und Einblicke bekommt sie auf andere Inkarnationen. Auch spricht man vom „höheren Selbst“ oder dem „Über-Ich“, wenn ein Seelenanteil in einer höheren Dimension lebt. Damit sind Seelenanteile gemeint, die in höheren Dimensionen verweilen und weiterentwickelt sind, als Seelenanteile in den niederen Dimensionen. Manchmal kann man dann beim Träumen oder als spontanen Geistesblitz, wertvolle Ratschläge und Weisheiten von diesem höheren Selbst empfangen. Das liegt daran, weil das eigene höhere Selbst sich selbst gut kennt und aufgrund der Gesetzmäßigkeiten in den höheren Dimensionen in die Zukunft sehen kann. Die Seelenessenz selbst existiert in der 9. Dimension.

Darüber hinaus gibt es noch sogenannte Gruppenseelen. Damit ist gemeint, dass mehrere Wesen wie Tiere oder Pflanzen von einer einzigen Seele besetzt werden. Tiere und Pflanzen haben keine individuelle Seele, sondern werden als Gruppe von einer Seele (Seelentanteil) besetzt. Wenn man sich das genauer überlegt, dann ergibt das Sinn. Der menschliche Körper ist im Prinzip ebenfalls eine Ansammlung von mehreren Organismen (Zellen, Bakterien, Viren, Mineralien), die alle in Harmonie arbeiten, jedoch zugleich ein Eigenleben haben.

Wann wird es für eine Seele gefährlich?

Auch wenn die Seele unsterblich ist und niemals zerstört werden kann, so kann sie dennoch Schaden nehmen. Seelen sind somit durchaus auch angreifbar. Eine Seele verfügt über eine enorme Energiemenge, die mindestens in etwa die Menge von 1000 Atomkraftwerke entspricht. Aufgrund dieser enormen Energie, gibt es da draußen Wesenheiten, die sich daran bereichern wollen. Die Seele kann zwar nicht zerstört, aber dennoch zerteilt, verbraucht und ausgenutzt werden. Man kennt es auch von den Geschichten, in denen Menschen für Erfolg und Reichtum ihre Seele an den Teufel verkauft haben. Es gibt negative Wesenheiten, die die Seelen anderer Leute gegen etwas Reichtum eintauschen. Diese negativen Entitäten missbrauchen dann die Seele für ihre eigenen Zwecke.

Sie ernähren sich von ihr, weil sie selbst von der göttlichen Quelle abgetrennt sind und zum Überleben auf eine Energiequelle angewiesen sind. Sie ernähren sich von der Seele so lange, bis diese vollständig ausgebrannt ist. Solche Schemen existieren noch heute auch auf der Erde. Beispielsweise haben viele extrem bekannte und erfolgreiche Prominente für Ruhm und Macht ihre Seele verkauft. Doch wer seine eigene Seele verkauft, hat dadurch einen miserablen Handel getätigt. Die Seele ist das wertvollste Gut, das ein Mensch besitzen kann. Sie verfügt über ein enormes Potenzial, das mit keinem Reichtum dieser Welt aufgewogen werden kann.