In den Medien hört man regelmäßig von Dürren und Hitzeperioden und dass weltweit das Wasser knapp wird. Selbstverständlich wird in den Mainstream-Medien diesbezüglich reichlich Panikmache betrieben, indem erzählt wird, dass die wachsende Weltbevölkerung und der steigende Verbrauch ihren Beitrag zur Verknappung leisten. Weil der Klimawandel „dank dem Menschen“ weiter angekurbelt wird, soll nun mittlerweile selbst Deutschland (reich an Wasser) nun angeblich davon nicht verschont sein. Wenn genug Leute diesem Narrativ glauben, würde das die steigenden Wasserpreise und all die Wettermanipulationen rechtfertigen. In Frankreich werden anschließend öffentlich zugängliche Wasserquellen privatisiert, an denen sich dann die neuen Privatbesitzer mithilfe von Panikmache und künstlicher Verknappung selbst bereichern.

Während man fast überall auf der Erde von Knappheit spricht und zahlreiche Leute damit in den Wahnsinn treibt, sind Fülle und Überfluss ein natürlicher Zustand des Universums. Eigentlich gibt es für jeden mehr als genug Ressourcen. Das gilt auch für alle heute lebenden Menschen auf diesem Planeten, nur ist die Verteilung nicht optimal. Sicher würden irgendwann Grenzen erreicht werden, aber die Kapazitäten sind bei Weitem noch nicht ausgelastet. Das soll allerdings nicht heißen, man soll es jetzt darauf ankommen lassen. Der einzige Grund warum es trotzdem Knappheit gibt, ist wie so oft die Gier, vor allem die Gier einiger weniger Machthaber. Die Gier ist bei zahlreichen Menschen die dominante treibende Kraft, die uns das altbekannte Übel, wie etwa die Ungleichverteilung der Ressourcen beschert.

Doch es gibt Ortschaften, die eine echte Wasserknappheit haben. Länder wie Israel oder Saudi Arabien befinden sich in Wüstengebieten mit sehr geringen natürlichen Wasservorkommen. In der Vergangenheit gab es dort aufgrund von Wasserknappheit bereits Kriege. Deshalb war man dort auf lange Sicht gezwungen neue technologische Lösungen zu entwickeln um das Problem mit der Wasserknappheit in den Griff zu bekommen.

Wasser zur leicht verfügbaren Massenware machen

Eigentlich ist es bizarr, dass ständig von Wasserknappheit die Rede ist, wenn man bedenkt, dass etwa 70% der Erdoberfläche mit ganzen Ozeanen voll Wasser bedeckt sind und diese Mengen ja noch ansteigen müssten, wenn man den angeblich menschengemachten Klimawandel berücksichtigt. Wasser ist hier auf der Erde eigentlich eine Massenware und das ist gut, weil Wasser gleichbedeutend mit Leben ist.

Der Haken an der Sache ist, dass das meiste von all diesem Meerwasser nicht trinkbar ist, weil es Salz enthält. Berücksichtigt man die verfügbaren trinkbaren Süßwasserquellen, dann sind diese im Vergleich zum Meerwasser eine geringe Minderheit.

Aber was wäre diese Welt ohne Innovation und (echte) Wissenschaft? In einem vorherigen Beitrag erwähnte ich, welche Möglichkeiten es gibt um mithilfe der Entsalzung von Meerwasser und dem Einsatz einiger Technologien, eine weltweite reichhaltige Wasserversorgung zu errichten. Würde man ein solches Projekt in die Realität umsetzen, dann würde das Wasser zur billigen, jederzeit und überall verfügbaren Massenware. Die Privatisierung von Wasserquellen und der damit einhergehende Wucher hätten dann keinen Bestand mehr.

Nun sind aber die meisten gängigen Technologien zur Entsalzung von Meerwasser sehr kostspielig, energielastig und die Wartung von Entsalzungsanlagen ist aufwendig. Die gängigen Methoden können deshalb keine nachhaltigen Lösungen sein, zumal sie viel Strom verbrauchen. Gibt es da nicht diese eine Technologie, die effizient, möglichst kostengünstig und leicht zu warten ist? Wie müsste eine solche Technologie aussehen?

  1. Eine hocheffiziente Technologie zur nachhaltigen Wasserfilterung, müsste hauptsächlich mit rein natürlichen Energiequellen laufen, die im Überfluss erreichbar sind.
  2. Sie müsste möglichst einfach aber effektiv sein.
  3. Sie müsste sauber bzw. umweltfreundlich sein
  4. Sie müsste robust und leicht zu warten sein.

Wenn man in die Vergangenheit zurück schaut, dann wird man sehen, dass jene einfache aber effektive Technologien die alleine mit den reichhaltigen Naturkräften angetrieben wurden, sich am längsten bewährt haben und zugleich am umweltfreundlichsten sind. Ein Segelboot braucht für seinem Antrieb nichts weiter als den Wind der Meere, welcher unbegrenzt vorhanden ist. Seine Straße ist das Meer selbst und von Natur aus immer vorhanden. Ein Schiff mit einem Dieselmotor hingegen, benötigt zu seinem Antrieb eine aufwendige Maschinerie und Dieseltreibstoff. All diese Dinge müssen aufwendig und umweltbelastend hergestellt werden.

Wir Menschen müssen unsere Technologien wieder so bauen, dass diese mit den Naturkräften arbeiten, anstatt gegen sie.

Im Hinblick auf die Wasserentsalzung existieren solche Technologien bereits und sie kommen vor allem in Wüstengebieten zum Einsatz. Wenn es um die Wasserentsalzung geht, dann haben Wüsten den Vorteil, dass dort die meiste Zeit die Sonne scheint. Wenn die Wüste sich zufällig in der Nähe eines Meeres befindet, bietet sie bereits alle wichtigen Bedingungen um effizient und umweltfreundlich trinkbares Süßwasser produzieren zu können. Ein US-amerikanisches Unternehmen entwickelte eine Technologie, die mithilfe gebündelter Sonnenstrahlen effizient und umweltfreundlich sauberes Trinkwasser aus Meerwasser erzeugt. Das Prinzip ist ganz leicht:

Inmitten eines Wüstengebiets wird eine Glaskuppelstruktur errichtet, in der aus einem Meer nebenan über Leitungen etwas Salzwasser zugeführt wird. In der Glaskuppel befinden sich am unteren Ende große gitterartige Strukturen aus Metall. Diese Strukturen werden mithilfe aus gebündelten Sonnenstrahlen durch die umliegenden Spiegel aufgeheizt, was das Wasser zum Kochen bringt. Mit der Zeit entsteht Wasserdampf der zu Süßwasser kondensiert und über Leitungen entweder in Reservoirs gespeichert oder anderswo für andere Zwecke befördert wird. Als Abfallprodukt entsteht Sole. Sie wird nicht wie in anderen Verfahren wieder zurück in das Meer gepumpt, sondern aufbewahrt und in anderen industriellen Prozessen weiterverwendet. Bisherige Projekte konnten bis zu 30.000 m³ Trinkwasser zu extrem günstigen Kosten herstellen. Die Technologie gewinnt bereits weltweit an Auffahrt und ist mit Sicherheit die Zukunft der Trinkwasserversorgung in Regionen mit Wasserknappheit. Damit könnte man effektiv mit geringstem Energieaufwand massenhaft Trinkwasser aus Salzwasser produzieren.

Saubere umweltfreundliche Wasserentsalzung mithilfe von Sonnenlicht

Fazit

Alle Lösungen sind schon lange da. Das Problem sind korrupte, gierige und von Grund auf verdorbene Persönlichkeiten, die diese Technologien aus Profitgier und aus Angst vor Machtverlust den Massen vorenthalten. Wenn sie es nicht der Masse vorenthalten, dann würden sie diese Dinge dennoch für rein eigennützige Zwecke missbrauchen. Wenn die Welt diese Technologien im Sinne des Allgemeinwohls nutzen möchte, dann muss sie zunächst alle unterdrückenden Kräfte loswerden, die den Lösungen im Wege stehen. Erst wenn die ganze Welt ihre kriminellen Machthaber los wird und die neuen Machthaber nicht die Fehler der Alten erneut machen, können wir diese Technologien nachhaltig im Sinne des Allgemeinwohls einsetzen und sämtliche Wasserknappheit erst gar nicht entstehen lassen.