Faulheit ist in weiten Teilen unserer Gesellschaft verpönt und dennoch betrifft sie mehr oder weniger jeden Menschen. Was versteht man unter Faulheit? Es ist der innigste Wunsch einfach nichts zu machen, unabhängig davon, welche Aufgaben noch anstehen. Jeder wurde schon mal damit konfrontiert, ich kenne keinen einzigen Menschen der immer zu jeder Zeit zu 100 Prozent fleißig und produktiv ist. Selbst die erfolgreichsten und produktivsten Menschen brauchen irgendwann mal eine Pause. Doch was ist wenn die Faulheit Überhand gewinnt und chronisch wird? Kennst Du auch diese Tage, an denen man einfach zu nichts kommt und am liebsten alles stehen und liegen lassen und den ganzen Tag nur noch auf dem Sofa verbringen würde? Anstatt sich am Laptop hinzusetzen und an diesem interessanten Buchprojekt zu arbeiten, sitzt man stattdessen auf dem Sofa und erlaubt sich eine Staffel Game of Thrones.

Anschließend fühlt man sich schlecht, weil man zu nichts gekommen ist und das Gefühl hat, seine Zeit verschwendet zu haben. Faulheit kommt mal bei jedem vor und ist keine Schande. Es wird dennoch zum Problem, wenn es chronisch wird und dadurch wichtige Erledigungen auf der Strecke bleiben. Das sind nicht die besten Bedingungen um das eigene Leben in die Hand zu nehmen und Schöpfer deiner eigenen Realität zu sein. Spätestens wenn die Faulheit maßgeblich das eigene Leben negativ beeinflusst und beispielsweise in die Arbeitslosigkeit führt, ist das das höchste Anzeichen dafür, etwas daran zu ändern. Du hast Ziele und Wünsche, die Du erreichen möchtest und deine Faulheit steht dir im Weg? Dann bist Du hier genau richtig. Hier erfährst Du, wie Du deine Faulheit überwinden kannst und wieder zu mehr Tatkraft kommst.


5 Gründe für Faulheit

Um Faulheit effektiv zu beheben, müssen wir zunächst ihre Ursachen kennen. Das sind die Hauptgründe für Faulheit:

Depression

Vielleicht hast Du gerade eine schwere Zeit hinter dir oder stehst mitten in einer Lebenskrise? Das wünsche ich niemanden. Dennoch können schwere Ereignisse einen langfristig in eine emotionale Abwärtsspirale ziehen. Kein Wunder also: Wer kann schon während einer Depression noch gleichzeitig produktiv arbeiten, oder überhaupt noch etwas richtig auf die Reihe bekommen? Nimm dir in diesem Fall eine Auszeit und suche dir professionelle Hilfe.

Burnout

Das knüpft an den vorherigen Punkt an. Vielleicht hast Du in letzter Zeit viel gearbeitet und warst ZU fleißig. Dein Körper hat nicht die Ruhe bekommen die er brauchte und sich verdient hat und brannte irgendwann aus. Du fühltest dich chronisch erschöpft. Depressionen und Antriebslosigkeit folgten. Eine chronische Überforderung ist in unserer Leistungsgesellschaft leider keine Seltenheit und einer der Hauptgründe, warum Leute am Ende einfach müde sind und nichts mehr machen. In diesem Falle ist die Faulheit das einzige Gegenmittel gegen chronische Überarbeitung, jedoch ist sie keine echte Lösung für das Problem. Um langfristig produktiv zu sein ohne gleich an Burnout zu erkranken, musst Du dein persönliches Gleichgewicht zwischen Tun und Nichtstun finden. Ausreichend Schlaf und Pausen können hier wahre Wunder bewirken.

Keine Ziele und Motive

Ein weiterer Grund für Faulheit ist die fehlende Motivation. Alles was wir tun, machen wir aus einem bestimmten Motiv oder einem Sinn. Ohne echte Ziele und Motive fehlt die Antriebskraft. Viele Menschen da draußen haben keine Ziele und Träume, entweder weil sie nie in der Lage waren welche zu formen oder weil es ihnen schon lange von schlechter Gesellschaft ausgetrieben wurde. Das sind keine idealen Bedingungen um die Gänge zu kommen. Alles was für das Gehirn keinen guten Grund zur Handlung darstellt, wird es auch nicht motivieren aufzustehen und aktiv zu werden. Jeder Mensch braucht deshalb Ziele und Wünsche um regelmäßig die nötige Handlungsbereitschaft zu entwickeln. Ziele und Träume nach denen man strebt, sind das was jeden von uns am Leben hält und in Bewegung bringt.

Es ist nicht das richtige für dich

Antriebslosigkeit kann auch dann entstehen, wenn Du in einem Job oder an einem Projekt arbeitest, dass dir überhaupt nicht gefällt. Das knüpft an den vorherigen Punkt an. Wenn Du etwas tust, was Du eigentlich nicht tun möchtest und dich dennoch jeden Tag aufs neue dazu zwingst, dann erzeugt das mit der Zeit immer mehr Frust welcher sich irgendwann in Trägheit und Faulheit verwandelt. Suche dir deswegen eine Tätigkeit, die Du wirklich liebst und motiviert nachgehst. Die Faulheit dürfte dann von alleine zurückgehen.

Angst vor dem Versagen

Das ist ein häufiger Grund dafür, warum Leute nicht in die Gänge kommen und lieber stattdessen untätig herum sitzen. Sie haben davor Angst etwas falsches zu tun oder zu sagen und am Ende blöd dazustehen. Niemand möchte blöd rüberkommen aus der Angst davor von anderen abgelehnt zu werden. Doch niemand von uns ist perfekt und soziale Zwänge hemmen uns nur daran neue Dinge auszuprobieren und unser maximales Potential zu entfalten. Die Lösung liegt deshalb darin sich nicht davor zu fürchten Fehler zu machen. Lass dir an dieser Stelle eins gesagt sein: Ohne Fehler, kein Erfolg! Ein Baby das gerade Laufen lernt, fällt mehrere Male hin und steht solange wieder auf und macht weiter, bis es laufen kann. Fehler sind somit menschlich und sogar nötig damit wir daraus lernen und uns weiterentwickeln. Nur immer wieder die selben Fehler ohne daraus zu lernen, sollte man nicht machen. Falls Du Angst vor dem Versagen hast, dann empfehle ich dir, diese Angst los zulassen und dich nicht von gesellschaftlichen Zwängen beeinflussen zu lassen. Denn am Ende geht es hier um dich, um deinen Erfolg!

Aufschieberitis

Wir Menschen sind Weltmeister im Prokrastinieren. ,,Das mache ich morgen”, ,,Morgen ist ja auch noch ein Tag” – das gleiche sagten sie schon gestern und vorgestern. Menschen tendieren dazu unliebsame Aufgaben aufzuschieben und erledigen diese entweder nie, oder erst auf dem letzten Drücker, wenn die Zeit wirklich drängt. Das Resultat von diesem Verhalten sehen wir heute gut in der Politik und Wirtschaft: Wir stecken mitten in einer Klimakrise und Politiker und Ökonomen haben bisher nur ein Minimum getan um das Problem anzugehen. Doch wie kommt es dazu, dass Leute ständig ihre Aufgaben aufschieben? Das liegt unter anderem daran, weil viele demotiviert sind und glauben, sie könnten es auch irgendwann später erledigen. Viele stecken zudem in ihrer Komfortzone fest. Die meisten kommen erst dann in die Gänge, wenn die Dringlichkeit zu hoch ist. Kurzfristig spart man sich zwar im Moment die Mühe, langfristig lässt es einen aber nicht in Ruhe wenn man ständig daran denken muss, was später noch zu erledigen ist.


14 Tipps um die Faulheit zu überwinden

Sei okay damit jetzt im Moment faul zu sein

Faulheit ist kein Verbrechen. Wenn Du dich selbst dafür beschuldigst faul zu sein, wird es das auch nicht leichter machen da wieder herauszukommen. Sei okay damit auch mal unproduktiv zu sein. Sei okay damit auch mal alles stehen und liegen zu lassen. Jeder hat mal faule Tage. Akzeptiere es, denn Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Mit dieser Einstellung beginnst Du an deiner Faulheit zu arbeiten.

Setze dir große Ziele

Wie zuvor angeschnitten, entsteht Faulheit unter anderem durch mangelnde oder nicht vorhandene Ziele. Ziele nach denen man strebt, sind aber wichtig, damit man motiviert am Ball bleibt und sich nicht wieder auf die faule Haut legt. Setze dir Ziele, die für dich realisierbar und dennoch möglichst groß sind, so dass Du eine Motivation hast jeden Tag aufzustehen und die notwendigen Aufgaben zu erledigen, die Du täglich erledigst.

Finde dein WARUM

Sehe es mal so: Alles was wir tun, sollte immer aus einem guten Grund passieren. Wenn Du beispielsweise unbedingt für dich und deiner Familie ein Haus bauen willst, dann musst Du es zunächst sorgfältig planen. Wenn Du dein Projekt komplett selbst planen und designen möchtest, musst Du dir das entsprechende Wissen aneignen und anschließend die nötigen Ressourcen mobilisieren, um deinen Wunsch in die Realität zu bringen. Das alles erfordert eine gewisse Disziplin, einen starken Willen und Fleiß. Von nichts kommt nichts und für alles was Du in deinem Leben haben willst musst Du deswegen immer einen gewissen Aufwand investieren. Definiere deshalb dein großes WARUM. Warum machst Du das? Was ist der Zweck davon? Im genannten Beispiel ist das große Warum, dass Du für dich und deiner Familie ein behagliches Zuhause aufbauen möchtest. Das wäre ein Beispiel für einen guten Grund um mit deinen Projekten zu beginnen. Mit Faulheit und Orientierungslosigkeit würde man hier nicht weit kommen. Mache dir somit das große WARUM klar und denke daran, was alles notwendig ist um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das macht es leichter die eigene Faulheit zu überwinden und ins Handeln zu kommen.

Nutze Belohnungen um dich zu motivieren

Andere empfehlen bei Faulheit mit Strafen zu arbeiten, wenn man nicht ins Handeln kommt. Das hat schon immer schlecht funktioniert und stattdessen für mehr Angst und Stress gesorgt, als das es zum konstruktiven Handeln motiviert. Angst ist sicher nicht die beste Art um sich zu motivieren und macht langfristig krank. Besser ist es mit Belohnungen zu arbeiten. Du hast keine Lust diese eine Hausarbeit zu erledigen? Dann motiviere dich selbst, indem Du dich mit einem leckeren Gericht oder einem Filmeabend mit deiner Lieblingsserie belohnst, wenn Du die Arbeit jetzt sofort erledigst. Denkbar sind alle möglichen Belohnungen die für dich infrage kommen. Anstatt dich mit Angst und Druck zu einer unliebsamen Aufgabe zu zwingen, motivierst Du dich mit attraktiven Belohnungen. Das Ziel dabei ist es, dass Du aus deinem freien Willen und aus positiven Intentionen heraus handelst, nicht aus Zwang und Druck.

Putzen gegen Faulheit

Putze, lüfte und räume deinen Raum gründlich auf

Dein Umfeld ist ein Spiegelbild deiner Gedanken. Das betrifft auch deinen Wohn- und Arbeitsbereich. Unordnung und Dreck wirkt sich langfristig negativ auf die Psyche aus und ist kein guter Ausgangspunkt um aus der Faulheit auszubrechen. Wer zunächst das eigene Zimmer gründlich aufräumt, kommt dadurch ins Handeln und schafft bessere Bedingungen um anschließend andere Aufgaben leichter erledigen zu können. Lüfte ebenfalls deinen Raum durch, weil das Gehirn frische Luft braucht um leistungsfähig zu bleiben. Ein ordentlicher, sauberer und gut durchgelüfteter Raum ist ein idealer Ort um die eigene Faulheit überwinden und produktiv arbeiten zu können.

Verzichte auf Motivationsvideos

Auch wenn viele dieser Motivationsvideos auf Youtube gut gemacht und manchmal wirklich motivierend sein können, stellen sie ein echtes Hindernis dar, wenn man die eigene Faulheit überwinden möchte. Ich erinnere mich noch an die Zeit, wo ich jeden Morgen etwa eine Stunde damit verbrachte mir Motivationsreden von Arnold Schwarzenegger oder Elon Musk anzuhören. Man fühlt sich zwar kurzfristig danach gut und denkt, man hätte jetzt etwas für den eigenen Erfolg getan, aber in Wahrheit hat man nur eine Stunde seiner Lebenszeit vergeudet. Diese Zeit hätte man auch gleich nutzen können um direkt mit der Arbeit anzufangen. Sobald man in den Arbeitsfluss gelangt, kommt die Motivation dann meist mit der Zeit ganz von alleine. Motivationsvideos sind deshalb überflüssig.

Gönne dir eine kalte Dusche

Was besser funktioniert als stundenlanges Anschauen von Motivationsvideos, ist eine kalte Dusche am besten morgens direkt nach dem Aufstehen. Die kalte Spülung bringt die Durchblutung in Schwung und sorgt dafür, dass man sich danach sofort wacher und energiegeladener fühlt. Für Anfänger empfehle ich, sich zunächst mit warmen Wasser abzuspülen und die Temperatur stufenweise zu senken. Danach dürfte 1 Minute kaltes Abduschen ausreichen. Unter diesen Bedingungen ist es schwierig sich anschließend auf die faule Haut zu legen, denn man ist danach sofort hellwach. Probiere es einfach aus und überzeuge dich selbst.

Plane deine Aufgaben

Ein Guter Plan mit Struktur für deine Aufgaben, ist die halbe Miete um der Faulheit entgegenzuwirken. Ein Tagesplan wo man auf einem Blick sieht, welche Aufgaben anstehen bietet einen besseren Überblick und macht Mut die anstehenden Aufgaben systematisch abzuarbeiten. Bekanntlich heißt es, dass die Natur keine Planung kennt. Das mag vielleicht stimmen, doch die Natur muss nicht jeden Monat ihre Miete bezahlen oder Lebensmittel einkaufen. Ein gut gemachter Tagesplan gibt dir eine bessere Übersicht für das was noch zu tun ist und wirkt somit der Faulheit entgegen. Du musst bei deinem Plan nicht immer penibel genau sein. Wichtig ist nur, dass die wichtigsten Aufgaben sorgfältig durchgeplant sind und natürlich möglichst sofort erledigt werden. Man wird sich zudem deutlich besser fühlen, wann man sich zum Schluss die abgehakte Liste ansieht.

Fange klein an

Am liebsten würden wir alles sofort auf einmal machen. Das Auto zur Werkstatt bringen, die Hausaufgaben der Kinder überprüfen, die anstehenden Renovierungsarbeiten erledigen und die Garage aufräumen – alles am besten innerhalb eines Tages und das möglichst ohne hohen Aufwand. Doch so funktioniert das nicht. Viele Dinge lassen sich nicht mal eben so alles an einem Tag erledigen. Wer zu viel auf einmal macht, kann schnell überfordert werden. Das birgt das Risiko an Burnout zu erkranken oder man verliert wieder die Lust, weil es einfach zu viel auf einmal ist. Fange deshalb klein an. Fange mit einer kleinen Aufgabe an, die einfach zu erledigen ist und arbeite dich dann mit der Zeit Schritt für Schritt voran. Tue einen kleinen Schritt nach dem anderen. Wie hieß es so schön? Kleine Schritte sind besser als keine Schritte! Viele kleine Schritte zusammen zählen am Ende soviel wie mehrere große Schritte.

Denke an die zukünftigen Konsequenzen deiner Faulheit

Du musst für deine Klausur lernen? Das marode Dach muss repariert werden? Du musst noch die Steuerklärung fertig machen? Du hast jetzt keine Lust darauf und gönnst dir stattdessen eine Folge deiner Lieblingsserie? Dann denke daran, was die zukünftigen Konsequenzen sind, wenn Du deine Aufgaben nicht rechtzeitig erledigst. Wenn Du jetzt nicht für die Klausur lernst, dann wird daraus wahrscheinlich die Konsequenz sein, dass Du bei der Prüfung durchfällst und eventuell später nicht den Job deiner Träume bekommst. Wenn Du nicht die Steuererklärung rechtzeitig abgibst, könnte daraus die zukünftige Konsequenz sein, dass Du nach dem Ablauf der Abgabefrist ein schmerzhaftes Bußgeld zahlen musst. Diese Konsequenzen dienen als Anreiz deine Aufgaben rechtzeitig zu erledigen und so in die Handlung zu kommen.

Gehe eine Runde spazieren

Ein Spaziergang kann wahre Wunder bewirken, wenn man die eigene Faulheit überwinden möchte. Oft versinken Menschen in Lethargie weil sie schlicht zu wenig Bewegung haben. Ein 10-minütiger Spaziergang, kann das mit Leichtigkeit beheben und reicht bereits aus um aus der Untätigkeit herauszukommen. Natürlich ist es dir erlaubt auch länger spazieren zu gehen. Das gleiche gilt für Sport. Sobald Du eine Disziplin für Sport aufgebaut hast, fällt es zunehmend schwerer sich stundenlang auf die faule Haut zu legen. Probiere es einfach aus und schaue selbst, was es mit dir macht!

Baue dir Routinen auf

Routinen, also bestimmte Aktivitäten oder Rituale, die man täglich nach den selben Muster immer wieder durchführt, sind eine gute Möglichkeit um die Zone der Faulheit langfristig zu durchbrechen. Das gute an Routinen ist: Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, fällt ihre Durchführung mit der Zeit immer leichter. Deshalb sind Routinen ein nützliches Mittel um die Faulheit langfristig zu überwinden. Wenn Du beispielsweise jeden Tag von der Arbeit nach Hause kommst und dich noch für eine Stunde routiniert an deinen Rechner setzt um wichtige Aufgaben zu erledigen, anstatt dich aufs Sofa zu schmeißen und dir einen Film anzuschauen, wird diese Routine nach einiger Zeit zu deiner Gewohnheit. Wenn diese Aktivität sich als Gewohnheit etabliert, wird es dann schwer möglich sein sich auf die faule Haut zu legen. Es würde sich dann komisch anfühlen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und benötigt im Schnitt 28 Tage um sich eine neue Gewohnheit anzueignen. So könntest Du jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen dein Bett machen oder eine unliebsame Aufgabe sofort erledigen um gleich am Morgen den unliebsamen Frosch zu schlucken.

Nutze positive Affirmationen

Oft sind es auch negative Glaubenssätze, die uns Menschen aufhalten in die Handlung zu kommen. Solche Sätze könnten lauten:,,Das schaffe ich nicht”, “dafür habe ich keine Zeit”, “dafür bin ich nicht geeignet” oder “das funktioniert sowieso nicht” etc. Solche Gedanken können mit der Zeit so stark werden und an deinem Selbstwertgefühl nagen, dass sie dich in der Ohnmacht festhalten und am Ende dafür sorgen, dass Du nicht ins Handeln kommst. Deshalb empfehle ich dir all deine negativen Glaubenssätze loszuwerden und sie mit positiven Glaubenssätzen auszutauschen. Das funktioniert mit positiven Affirmationen. Wichtig ist, dass die positiven Affirmationen für dich realistisch sind, denn am Ende musst Du daran glauben. Positive Affirmationen könnten in etwa so formuliert werden:

  • Ich bin motiviert
  • Ich kann fleißig sein
  • Ich schaffe das
  • Ich habe genug Zeit
  • Ich bin dazu in der Lage meine Ziele zu erreichen

Diese Glaubenssätze bieten ein wesentlich besseres Fundament um die Dinge anzupacken und dem inneren Schweinehund die Stirn zu bieten.

Mache es einfach JETZT

Manchmal muss man warten um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Ein Bauer kann 6 Monate oder länger warten, bis er seine Aussaat ernten kann. Doch das gilt nicht für alle Aufgaben. Wenn sich die Möglichkeit anbietet eine Aufgabe sofort zu erledigen, dann erledige sie auch möglichst sofort. Warte dann nicht auf den richtigen Moment, denn in so einem Fall wird dieser richtige Moment niemals kommen. Aus Erfahrung weiß ich, dass man sich anschließend meist besser fühlt, wenn man etwas sofort erledigt, anstatt es ständig aufzuschieben oder auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Man hat dann das Gefühl dass man produktiv war und etwas geschafft hat. Dieses Gefühl ist wohl verdient und motiviert zugleich noch mehr Aufgaben sofort zu erledigen, denn im Gehirn wird dadurch das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet. Fleiß und Disziplin machen dich deshalb sogar glücklich. Na wenn das nicht das beste Argument für mehr Disziplin ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter! Das ist der Idealzustand den man erreichen möchte wenn man die Faulheit langfristig besiegen möchte. Am Ende ist das Ego oder anders ausgedrückt, diese kleine Stimme oder der innere Schweinehund, der dich daran hindert aktiv zu werden. Du hast nun genügend Werkzeuge bekommen um deinen Schweinehund zu besiegen und dir den Erfolg zu holen, den Du haben möchtest. Es liegt nun an dir. Viel Erfolg und vergiss nicht:

Ohne Fleiß, keinen Preis. 😉